CRN sieht wechselhaftes Wetter am UCC Himmel

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16 October 2017

Branchenexperten sind sich einig, dass die All-IP Umstellung den Markt grundlegend verändern wird. Der Handel ist gut beraten, sich auf diese Entwicklung einzustellen.

„Heiter bis wolkig“ titelte jetzt die Computer Reseller News (CRN) in einem Marktüberblick von Redakteur Folker Lück zum Thema Unified Communications & Collaboration (UCC). Neben anderen Branchenexperten kommt auch Voiceworks-Geschäftsführer Christoph Wichmann in der aktuellen Ausgabe (Nr. 39) zu Wort. In einem Punkt sind sich die Zitatgeber einig: Die All-IP-Umstellung der Deutschen Telekom wird den Markt grundlegend verändern. Der Handel ist gut beraten, sich auf diese Entwicklung einzustellen.

Doch was ändert sich durch das Ende von ISDN konkret für den Channel im Hinblick auf UCC? „Der Schritt zur All-IP führt dazu, dass Sprache, Daten, Mobilfunk und TK-Anlage nur noch Funktionen auf ein und demselben IP-Netz sind und reibungslos integriert werden können“, erklärt hierzu Christoph Wichmann. Das zieht natürlich weitreichende Konsequenzen nach sich: „Die bisherige Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Systemhaus, Festnetz-Carrier und Mobilfunk-Carrier bröckelt“. Die schwindenden, vorher klar definierten Zuständigkeiten sorgen nun für eine neue Wettbewerbssituation. Die einstigen Partner von früher, also Systemhäuser auf der einen und Provider auf der anderen Seite, buhlen in direkter Konkurrenz um die Gunst des Kunden.
Was muss eine UCC-Lösung können?
Die Frage, wer den Kunden am Ende für sich gewinnen kann, steht nicht zuletzt eng im Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit des eigenen UCC-Portfolios. Wichtige Funktionalitäten sind dabei etwa die Bereitstellung von Präsenzinformationen, eine Erreichbarkeitssteuerung, Möglichkeiten zur Video-Kommunikation und das kollaborative Bearbeiten von Dokumenten. Ein weiterer Aspekt betrifft die wachsende Bedeutung des standortunabhängigen Arbeitens. Eine UCC-Lösung muss, um sich im Markt behaupten zu können, zwingend die Integration von mobilen Endgeräten in die alltägliche Kommunikation ermöglichen. Nur so ist eine intelligente und standortunabhängige Arbeitsweise möglich. „In diesem Bereich unterscheiden sich die Angebote hinsichtlich der technologischen Bereitstellung und Netzanbindung stark“, urteilt Wichmann in der CRN.
Die Ausgangssituation ist also klar: High Noon im Channel. Das Duell mag auf den ersten Blick an David gegen Goliath erinnern. Und doch hätten die Systemhäuser laut Wichmann durchaus Chancen, als Sieger aus dem vermeintlich ungleichen Kampf hervorzugehen. Als Schlüssel sieht der Voiceworks-Geschäftsführer Whitelabel-Konzepte. Durch sie können Systemhäuser die direkte Kundenbeziehung halten und durch ihre Kernkompetenz – die individuelle Beratung – punkten. Das UCC-Lösungsportfolio stellt ein Enabler wie Voiceworks bereit, die Systemhäuser bieten die Services unter eigenem Label an. So stehen sie nicht im Regen, selbst wenn am UCC-Himmel einige Wolken aufziehen.

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